Man kann es nicht aufhalten. Nur zurückgeben.
Aus einem Riss in der Zeit fällt ein gelber, hungriger Klumpen in die regennasse Stadt. Man kann ihn schneiden, sprengen, ertränken. Alles schon versucht.
Der offizielle Trailer
Preview-Szenen
Weitere Ausschnitte aus dem aktuellen Schnitt (v0.1).
Weitere Clips und finale Stills folgen mit dem nächsten Schnitt.
Synopsis
Es regnet seit Wochen, und niemand weiß mehr, wie spät es ist. Über der Neon-Stadt wandert ein Zeitstrudel, ein enger, blau leuchtender Wirbel, der mitnimmt, was er zu fassen kriegt, und verzerrt, was er wieder ausspuckt. Aus ihm fällt der Yellow Blob: ein formloser gelber Klumpen aus zähem Schleim. Kein Bösewicht, nur Hunger. Er will alles, und er hört nicht auf.
Zwei Menschen geraten mitten hinein. Brian, der Ängstliche. Sam, die Mutigere, die der Strudel schon einmal erwischt hat. Auf der Flucht sacken sie unter die Stadt, in eine verborgene Halbwelt aus Kreaturen: Der Doc, der glatte Strippenzieher, der zu viel redet und falsch lächelt. Bad Dog, treu und voller Zähne. Sneek, die Schlange, die zischt und hintergeht. Digit, der einsame Dirigent am Wasser. Und tief unten, uralt und fast stumm, das Steinmonster.
Der Blob bedroht sie alle, Mensch und Monster. Also verbündet man sich, widerwillig. Nur gibt es ein Problem: Was man dem Blob abtrennt, kriecht zurück und wird wieder eins. Schneiden, sprengen, ertränken, alles sinnlos. Das Einzige, das ihm etwas anhaben kann, ist der Strudel selbst, denn der zerteilt keine Materie, er nimmt Zeit. Der Doc hat einen Plan: den Blob in den Wirbel treiben. Doch Sam stellt sich quer. Sie weiß, was der Strudel nimmt. Sie hat schon bezahlt.
Am Ende wird der Blob nicht besiegt, er wird zurückgenommen. Aber nichts ist umsonst. Die Stadt hat längst bezahlt, man sieht es nur an einer kaputten Uhr, die keine Zeiger mehr hat. Einer bleibt, wo ihn niemand mehr erreicht. Einer schlüpft davon, in eine helle, unmögliche Welt. Und keiner spricht aus, was es gekostet hat.
Elevated Horror mit schwarzem Humor.
Regennasse Neon-Nacht, tiefes Teal und Orange, echtes Filmkorn. Eine Stadt, in der die Uhren keine Zeiger mehr haben und niemand kommt, um irgendwen zu retten. Das Grauen kommt nie von vorn: Wir zeigen nie die Ursache, immer die Reaktion. Das Publikum weiß mehr als die Figuren, und genau das zieht die Schlinge zu. Erzählt wird von unten nach oben, die Menschen wollen hinauf, die Kreaturen gehören nach unten, und der Zeitstrudel berührt sie alle. Kein Bild erklärt sich selbst. Wer am Ende fragt, warum die Oper unter Wasser steht, hat den Film verstanden.
